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Weißabgleich mit Graukarte

Die drei prinzipiellen Einstellmöglichkeiten für Weißabgleich:

Automatischer Weißabgleich (Kameraeistellung):

Am einfachsten ist das Thema weißabgleich Kameraintern mit der vollautomatischen Einstellung für Weißabgleich geregelt! Bei den meisten natürlichen Lichtsituationen kommt die Kamera damit auch gut zurecht.

Halbautomatischer  Weißabgleich (Kameraeistellung):

Halbautomatische Lösung: An der Kamera wird die dominierende Lichtsituation bzw. Weißabgleichseinstellung eingestellt:

  • Tageslicht
  • Schatten/bewölkt
  • Neonröhrenlicht
  • Halogenlicht
  • etc.

Diese Weißabgleichs-Einstellvariante eignet sich besonders gut, wenn die Lichtsituation bspw. „bewölkt“ ist und für den Rest des Shootings kaum Änderungen der Lichtsituation zu erwarten sind. Die Kamera wird auch hier gut zurechtkommen und ein manueller Weißabgleich mit Graukarte ist somit nicht erforderlich.

Weißabgleich mit Graukarte (manueller Weißabgleich):

QuenoxGraukarte

Weißabgleich mit Graukarte

Den sichersten und genauesten Weißabgleich erreicht man durch manuelles Einstellen mit einer abfotografierten Graukarte. Besonders bei schwieriegen Lichtsituationen und vor allem bei Mischlicht (z.B. Blitzlicht + natürliches Licht + Neonlampen, etc) ergeben sich schwierigste Verhältnisse.

Warum jetzt ein Weißabgleich mit Graukarte und nicht mit einer weißen Karte durchführen wird sich jetzt der ein oder andere fragen… Schließlich heißt es ja Weiß- und nicht Grauabgleich!!! Man kann einen Weißabgleich auch mit einem Blatt weißem Papier, an einem weißen Hemd einer Person, an einer weißen Wand oder ähnlichem durchführen. Jedoch läuft man bei einer weißen Karte bzw. Fläche gefahr, dass diese zu schnell ausbrennt (wenn der Blitz doch mal mehr Gas gibt). Eine Graukarte enthält wie „Weiß“ keinerlei Farbinformationen. Graukarten für Weißabgleich bestehen aus einem 18%igen Grau. Das ist eben für Kameras ideal!!!

Weißabgleich mit Graukarte vor dem Fotografieren oder in der Bildbearbeitung durchführen? –> Beides ist möglich!

Über das Kameramenü kann man nun ein Referenzfoto erstellen und definiert das dan im Menü für Weißabgleich als Referenzfoto. In meiner Nikon kann ich auch direkt in den manuellen Weißabgleichseinstellungen ein neues Foto einer weißen Fläche oder noch besser, einer 18%ig grauen aufnehmen. Wichtig hierbei ist jedoch, dass die Fläche (z.B. die oben dargestellte Quenox Graukarte mit 30 cm Durchmesser von EnjoyYourCamera) komplett das Foto ausfüllt. Sonst kann die Kamera damit nichts anfangen.

Sofern man im RAW-Format fotografiert, hat man auch die Möglichkeit, den Weißabgleich mit Graukarte später in Lightroom zu erledigen. Diese Variante finde ich weitaus komfortabler, da ich sowieso ausschließlich in RAW shoote. Zusätzlich brauche ich die Graukarte nicht vollflächig zu fotografieren, sondern es reicht aus, wenn ich sie pro jeweiliger Lichtsituation einmal kurz ins Bild halte. Dann kann ich mir in Lightroom mit der Pipette den Weißabgleich bei der Entwicklung abholen und synchronisiere automatisch alle Bilder, die in dieser Lichtsituation geschossen wurden! Fertig ist der perfekte Weißabgleich mit Graukarte!

 

 

Monitor mit Testbildern Kalibrieren, überprüfen und einstellen

Ich hatte schon viel über Monitorkalibrierung gehört und gelesen. Nur was ist damit genau gemeint und was hat es damit auf sich? Seid dem ich 2011 nach längerer Fotopause wieder mit dem Fotografieren angefangen hatte, war der digitale Wandel schon so gut wie vollzogen und Lightroom bereits seit mehreren Jahren als DAS Fototool etabliert. Nach dem Export der ersten Bilder viel mir vor allem eins auf: Die Bilder sahen auf diversen Bildschirmen stets anders aus.

Nunja, bei der Darstellung von Bildern wirken folgende Soft- und Hardwarekomponenten bzw. Parameter mit:

  • Grafikkarte
  • Grafikkartentreiber
  • Betriebssystem
  • Monitor

Monitor Kalibrieren mit dem Windows internen Tool: „dccw.exe“

Windows interne Kalibrierung: dccw.exe – so geht´s:

Klicken Sie auf Start und geben Sie ins Suchfeld folgenden Befehl ein: dccw.exe

Oder auf Systemsteuerung > Darstellung und Anpassung > Anzeige > Farbe kalibrieren

Lesen sie nun eine Anleitung, wie sie Ihren Monitor mit Testbildern Kalibrieren, überprüfen und einstellen können.

Monitor mit Testbildern Kalibrieren

Auch Testbilder eignen sich zur Kalibrierung des Monitors. Vor allem lässt sich somit eine Kalibrierung schnell überprüfen!

Ulrich Muntenbeck hat ein Verfahren zur Monitorkalibrierung mit Testbildern in diesem Forumbeitrag (LINK) beschrieben und auch hervorragende Testbilder entworfen, die frei verwendet werden dürfen! Hier die beiden Testbilder:

Monitor mit quickgamma kalibrieren und optimalen Gammawert einstellen

Die wohl professionellste Variante, den Monitor unter Windows ohne teure Kalibrierungshardware einzustellen, ist das Tool quickgamma (Link). Das tool ist völlig kostenlos und es werden automatisch ICC-Profile erstellt und in Windows genutzt!

Hier ein Youtubetutorial zum Thema Monitor Kalibrieren mit Quickgamma:

Links: Monitor mit Testbildern Kalibrieren

Hier noch ein fotocommunity-Beitrag zu Monitor mit Testbildern kalibrieren.

 

Kochkurs Shooting Hamburg

In Lars „The Kitchen-Kochkurs“ war jemand abgesprungen – und so durfte ich mitkochen. Irgendwie hatte ich es nicht geschafft, doch die Kaera mal zu Hause zu lassen. Und so stellte ich vor jeglicher Küchentätigkeit erstmal nach Ankunft ein Blitz auf 😉

Da das Motto jedoch Kochen und nicht fotografieren war, hielt ich mich arg zurück. Ich wollte definitiv nicht die Stimmung durch zu paparazimäßiges „Knipsen“ sprengen… Und dennoch kamen ein paar schöne Schnappschüsse dabei heraus.

Ich hatte meistens über die Decke, Wände und ein wenig durch einen Schirm geblitzt. Mittlerweile habe ich mein indirektes Decke/ Wände Blitzen so optimiert, dass ich nun den Schirm gar nicht mehr nutzen würde…

Polarisationsfilter (Hoya hd cir-pl)

Hallo,

 

habe mir einen czugelegt und werde diesen Filter auf meinen Fototouren nun ausgiebig testen.

Polfilter

Pol-Filter Hoya hd cir-pl

 

 

 

 

Beispielbilder (unbearbeitet) mit dem Pol-Filter (Hoya hd cir-pl):

DSC_7859

Ohne Polfilter

DSC_7858

mit Polfilter

ohne Polfilter

ohne Polfilter

Polfilter (gering verdreht=weniger Effekt)

mit Polfilter (gering verdreht=weniger Effekt)

Polfilter so gedreht, dass starker kontrastefet entsteht. (tiefblau)

Polfilter so gedreht, dass starker kontrastefet entsteht. (tiefblau)

 

 

Hier ein interessanter Beitrag zum Thema Polfilter bei digitalen Spiegelreflkexkameras (Link klicken…) 

über mich…

…ambitionierter Hobbyfotograf aus Hamburg:

hgh

Das interdisziplinäre Thema Gestaltung ist neben meinem beruflichen Schwerpunkt (im automotive Bereich: Mensch-Maschine-Interaktion) mit der Fotografie auch mein Hobby.

Die Begeisterung für Foto- und Videografie begann in meiner Jugend: Ich sparte ich auf eine
Spiegelreflexkamera und einen Vergrößerer, mit dem ich meine Bilder selbst entwickeln konnte. In der Oberstufe setzte ich mich in meiner Schule für die Einrichtung eines Fotolabors mit mehreren Entwicklungsgeräten ein. Dieses leitete ich dann auch bis zum Abschluss meiner allgemeinen Hochschulreife mit großer Freude und viel Engagement.

 

 

Tipps für bessere Portrait Fotos mit der digitalen Spiegelreflexkamera

Eine gute Kamerahaltung ist wichtig! Bei einer Spiegelreflexkamera sollte das Kameragewicht von der linken Hand getragen werden, die von unten das Objektiv greift. So hat man insbesondere bei Portrait-Shootings eine gute Kontrolle. Und: Mit der Rechten Hand lassen sich somit viel kontrollierter die Bilder auslösen! Kamera richtig halten: http://www.foto-net.de/net/kameras/stativ.html